Über die Digitalisierung sprechen wir oft aus Komfort- oder Effizienzgründen: schnellere Fallbearbeitung, weniger Verwaltung, einfachere Dokumentenverwaltung, transparentere Kanzleiorganisation. Es gibt jedoch einen anderen, weniger offensichtlichen, aber dennoch wichtigen Aspekt: den ökologischen Fußabdruck der IT-Infrastruktur.
Die IT-Infrastruktur einer Anwaltskanzlei besteht traditionell aus vielen separaten Elementen. Eigener Server, Netzwerkgeräte, Speicher, unterbrechungsfreie Stromversorgung, Backup-Lösungen, separate Kühlung, kontinuierlicher Stromverbrauch, gelegentlicher Hardwareaustausch. Diese Systeme laufen auch dann, wenn sie nicht stark ausgelastet sind. Der Server läuft nachts, an Wochenenden und Feiertagen. Er muss gekühlt, gewartet, aktualisiert und alle paar Jahre neu geplant werden.
Flowyer verfolgt einen anderen Ansatz.
Das System erfordert keine eigene Serverinfrastruktur im Büro. Es ist kein separater Serverraum, keine spezielle Klimatisierung, keine Anschaffung eines eigenen Hardwareparks und kein Austausch alle paar Jahre erforderlich. Flowyer funktioniert als Cloud-basierter Dienst auf der Google Cloud-Infrastruktur, sodass die Anwaltskanzlei keine eigenen Server betreiben muss, sondern die Rechenkapazität einer professionellen, geteilten Cloud-Infrastruktur nutzt.
Dies ist aus ökologischer Sicht wichtig, da einer der größten Vorteile der Cloud die gemeinsame Nutzung von Ressourcen ist. Nicht jede Kanzlei muss eigene, oft unterausgelastete Geräte betreiben. Die Rechenkapazität steht dann zur Verfügung, wenn sie tatsächlich benötigt wird. Dies reduziert den unnötigen Hardwarebedarf, den Leerlaufbetrieb und den Energiebedarf der Büroinfrastruktur.
Mit der Nutzung von Flowyer wird nicht nur die tägliche Verwaltung einfacher, sondern auch die IT-Infrastruktur kann sich in eine sauberere, modernere und nachhaltigere Richtung entwickeln.
Das System läuft in der Google Cloud-Umgebung, wo Google öffentlich den Anteil der kohlenstofffreien Energie in den einzelnen Rechenzentrumsregionen veröffentlicht und als langfristiges Ziel die 24/7-Nutzung kohlenstofffreier Energie festgelegt hat. Das bedeutet nicht, dass ein digitaler Dienst keinen ökologischen Fußabdruck hat. Es bedeutet jedoch, dass für den Betrieb von Flowyer keine separate physische Infrastruktur in jeder Anwaltskanzlei erforderlich ist.
Nachhaltigkeit in juristischen Dienstleistungen setzt sich oft aus kleinen Entscheidungen zusammen.
Weniger Drucken. Weniger unnötige Dokumentenkopien. Weniger lokal gespeichertes Papier. Weniger separate Geräte, separate Server, separate Kühlung. Mehr digitale Fallbearbeitung, transparentere Dokumentenprozesse, zentrales Backup, sichererer Zugriff und effizienterer Betrieb.
Flowyer ist dabei keine auffällige, einmalige Umweltgeste. Vielmehr eine stille, alltägliche Veränderung im Betrieb. Ein System, das die tägliche Arbeit der Anwaltskanzlei unterstützt und dabei hilft, die mit dem Betrieb eigener Server verbundenen Hardware-, Energie- und Kühlungsbelastungen zu vermeiden.
Für eine moderne Anwaltskanzlei ist heute nicht nur die Frage, wie schnell und sicher sie arbeiten kann, sondern auch, auf welcher Infrastruktur sie ihren Betrieb aufbaut.
Mit Flowyer kann die Kanzlei ihren Betrieb auf eine moderne, flexibel skalierbare Cloud-Infrastruktur statt auf eigene Server aufbauen.
Das ist nicht nur bequemer.
Es ist auch verantwortungsbewusster.

Zoltán Kéri